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SekienShiro-uneri
Shiro uneri (jap. 白溶裔 oder 白うねり, dt. Weiße Wellen) sind Yōkai (Geister) aus der japanischen Mythologie. Sie werden zu den Tsukumogami gerechnet, also Yōkai, die aus 100 Jahre alten Gebrauchsgegenständen entstehen.

Shiro uneri entstehen aus Küchen- und Geschirrtüchern, die sehr sehr alt sind und zu lange verwendet wurden. Sie sehen aus wie japanische Drachen, die aus Tüchern geformt sind.

Diese Yōkai spuken in Küchen herum, wo sie das Küchenpersonal verfolgen und angreifen. Sie wickeln ihre schleimigen, dreckigen Körper um deren Gesichter, bis diese vom Gestank bewusstlos werden. Es gibt auch Berichte, nach denen Shiro uneri Menschen erwürgt haben, doch meist haben sie eher Unfug im Sinn als wirklich böse zu sein.

Das Shiro uneri wird erstmals im Buch Gazu Hyakki Tsurezure Bukuro (jap. 百器徒然袋) aus dem Jahr 1781 beschrieben, das sich mit Tsukumogami beschäftigt.

In der PopulärkulturBearbeiten

  • Im Anime Gegege no Kitaro kommt ein Shiro uneri namens Gyugyu (jap. ギュギュ) vor. Dieser sieht eher wie ein Drache mit Fell und Rattengesicht aus. Es hat eine Atemwaffe aus Schimmelsporen[1].

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Shiro-Uneri im Gegege no Kitaro Wiki (englisch)
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