Drachen Wiki
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Der Oriental Mist-Breathing Dragon (dt.: Orientalischer Nebel-atmender Drache, auch Oriental Flightless Dragon, dt.: Orientalischer Flugunfähiger Drache) ist eine Drachenart aus dem Buch Dragons and Unicorns - A Natural History.

Beschreibung[]

Orientalische Drachen haben 81 Schuppen, die entlang ihres Rückenkammes verlaufen. Sie entsprechen der typischen Beschreibung chinesischer Lóng-Drachen mit Kamelkopf, Hirschgeweih, Hasenaugen, Stierohren, Leguanhals, Frosch-Bauch, Karpfenschuppen, Tigerpfoten und Adlerklauen. Außerdem haben sie lange Barteln, die sie nutzen, um sich in schlammigem Wasser zurechtzufinden.

Verhalten[]

Orientalische Drachen legen immer nur ein einzelnes Ei, das sie immer mit sich tragen. Das Ei benötigt einige Monate, um zu schlüpfen. Zu Beginn ist es weiß und gleicht einer Perle, doch kurz vor dem Schlupf wird es golden oder sogar rötlich. Laut japanischem Volksglauben gebiert ein weiblicher Drache aber neun Junge, von denen jedes ein Merkmal der Eltern erbt.

Orientalische Drachen überwintern in tiefen Gewässern, doch im Frühjahr nutzen sie Wasserfontänen, um in den Himmel zu steigen. In China kann man sie vor allem am 5. Juni beobachten.

Varianten[]

Es gibt verschiedene Varianten dieser Drachenart. In China gibt es folgende neun Typen:

  • k'uei: Eine ausgestorbene Variante, die in antiken Bronzestatuen abgebildet wird.
  • lung: Gehörnte Drachen, die taub sind und Regen produzieren
  • Geflügelte Drachen: Hierbei handelt es sich nach heutigem Kenntnisstand eigentlich um Pterodraco volans
  • Göttliche Drachen, die die Behausungen der Götter schützen
  • Geisterdrachen, die Wind und Regen auslösen
  • Drachen, die versteckte Schätze bewachen
  • Gewundene Drachen, die im Wasser leben
  • Der Gelbe Drache, der Kaiser Fu Xi die Schrift beibrachte
  • Die vier Drachenkönige

Daneben erwähnt das Buch in China noch hornlose Drachen (li) und Geschuppte Drachen (chiao), die Sümpfe und Berge bewohnen.

In Japan haben die Drachen nur drei Klauen (im Gegensatz zu den fünf Klauen der chinesischen Variante) und sind schlangenartiger als in China. Auf dem Rücken haben sie eine oder zwei Reihen von Borsten. Auch in Japan gibt es verschiedene Varianten, z.B. den geflügelten hai riu (eigentlich ein Angehöriger der Art Pterodraco volans) oder den Glücksdrachen fuku riu.

Quellen[]

  • Paul und Karin Johnsgard (1982), Dragons and Unicorns - A Natural History, St. Martin's Press (1992), ISBN 978-0-312-08499-8
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