Nesselbrand, auch bekannt als Nesselbrand, der Goldene ist der Hauptantagonist des Romans Drachenreiter von Cornelia Funke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einst wurde Nesselbrand im Jahr 1424 von dem Alchimisten Petrosius von Bilsenkraut aus einem Geschöpf, dessen Namen niemand kennt, aus Feuer und Wasser, aus Gold und Eisen, aus hartem Stein und dem Tau, den der Frauenmantel aus seinen Blättern fängt erschaffen und mit der Kraft der Blitze[1]zum Leben erweckt. Nesselbrands einziger Lebensinhalt wurde die Jagd nach Silberdrachen. Allerdings wandte sich Nesselbrand gegen seinen Schöpfer und verschlang ihn, zusammen mit dessen Homunkuli bis nur noch Fliegenbein übrigblieb und ihm seither als Panzerputzer dient. Nesselbrand versuchte die Drachen zu jagen bis sie es schafften vom Antlitz der Erde zu verschwinden und ihm somit entkommen konnten.

Jahrhunderte später erfährt Nesselbrand von dem Steinzwerg Kiesbart, dass der Drache Lung aufgetaucht ist. Erneut von Jagdfieber erfüllt entschloss er sich Lung bis zum Saum des Himmels zu folgen, um somit die Drachen zu finden und zu verschlingen.

Charakter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nesselbrand ist ein künstlich geschaffenes drachenartiges Geschöpf und wurde zu dem Zweck kreiert, Drachen zu jagen und zu verschlingen.

Nesselbrand hat einen verlogenen, blutrünstigen, verschlagenen, mordlüsternen und eitlen Charakter.

Als Merkmal seiner Eitelkeit lässt er sich täglich seine goldenen Schuppen polieren und lässt sich gerne die Geschichte seiner Untaten, die er als Heldentaten betrachtet, von Fliegenbein erzählen. 

Verfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nesselbrand im Film

In der Animationsverfilmung wird Nesselbrand von Rick Kavanian gesprochen, der bereits den Eisbären Limbo in Tabaluga – Der Film verkörperte.

Im Film wirkt Nesselbrand mehr wie ein Roboter und sein Körper sieht mehr nach Bronze als wie Gold aus.

Es wird dargestellt, dass er in seinem Versteck sogar Internetanschluss hat.

Gemäß der Vorlage macht sich Nesselbrand auf, um Lung und seine Freunde bis zum Saum des Himmels zu verfolgen.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Cornelia Funke (1997), Drachenreiter, Dressler Verlag, ISBN 3791504541"
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