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Twenty-sided-dice Dieser Artikel beschreibt Nahrungsmittel, die aus Drachen gemacht werden. Falls Sie nach Nahrung für Drachen suchen, finden Sie diese/n unter Ernährung.
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Verteilung von Drachenfleisch laut Radiant Farms.

Sowohl in der Mythologie als auch in fiktiven Werken werden mitunter Nahrungsmittel aus Drachen hergestellt. Meistens wird hierbei das Fleisch besiegter Drachen verwendet. Seltener werden andere Körperteile oder sogar die Eier gegessen. Dabei gibt es natürlich Überschneidungen mit Medizin, die aus Drachen hergestellt wird.

Körperteile von Drachen werden nicht nur gegessen, sondern dienen auch anderen Verwendungszwecken. Siehe dazu Materialien aus Drachen.

Es folgt eine Liste der bekannten Verwendungen als Nahrungsmittel.

MythologieBearbeiten

  • Das Fleisch des Haselwurms verleiht demjenigen, der es isst, u.a. Unsterblichkeit, Weisheit und die Fähigkeit, auch die Sprachen anderer Lebewesen zu verstehen[1].
  • Eine ähnliche Wirkung spricht Demokrit dem Fleisch eines namenlosen Drachen zu[2].
  • Das Blut des Lindwurms Fafnir aus der Nibelungensage ließ Sigurd die Sprache der Vögel verstehen, nachdem er es getrunken hatte. Außerdem sollte er das Herz des Drachen für seinen Auftraggeber braten, da sich dieser davon Unsterblichkeit erhoffte.
  • Das Fleisch des Leviathans und des Behemoth soll laut diversen jüdischen Quellen die Gerechten speisen.
  • Laut Marco Polo soll das Fleisch der Lindwürmer, die er in China beobachtet hat, den besten Geschmack haben, den Fleisch haben kann.
  • In Georgic und Merlin schneidet Georgic die Zungen des Drachen heraus, als Beweis, dass er der wahre Drachentöter ist. Ein Hochstapler, der sich als Drachentöter ausgibt, behauptet, die Zungen gegessen zu haben.
  • Im Kudrunlied aus dem 13. Jahrhundert erhält Hagen übermenschliche Kräfte, nachdem er das Blut des Gabilun trinkt. Danach bereiten er und die Königstöchter das Fleisch des Drachen zu und essen es.

FiktionBearbeiten

Kugelnadder Buch

Die Speisekarte aus "How to speak Dragonese"

  • In Die Augen des Drachen verzehrt der König Roland das Herz eines Drachen und findet so den Mut, mit seiner Frau zu schlafen.
  • Drachenzähmen leicht gemacht: Eine Speisekarte aus dem englischen Buch How to Speak Dragonese listet einige Gerichte aus Drachen, z.B. geröstete Baby-Kugelnadder in Knoblauch-Traumschlangen-Soße, Lärchenzungensuppe mit Nanodrachen-Köpfen, Gewöhnlicher-oder-Brauner-Soße (es ist nicht sicher ob diese wirklich aus diesem Drachen gemacht ist), Riesenhafter-Alptraum-Crème-brûlée (vermutlich flambiert im Feuer des Drachen) und Karamell-Nadder (da es sich hier um ein Dessert handelt enthält es vermutlich auch nicht wirklich Drachenfleisch)[3].
  • Dragon Hunters – Die Drachenjäger: In der Fernsehserie wird das Fleisch der Drachenarten Jimbob und Borback als essbar bezeichnet. Es ist jedoch unbekannt, ob dies auch auf das Fleisch der anderen Arten zutrifft. Das Fleisch des Aplatissimus Pilonus horribilis ist jedenfalls nicht essbar, dar er einen extrem harten Körper hat. Die Eier des Mimikar wurden ebenfalls als essbar bezeichnet.
  • In Dragon Quest VIII wird Drachendung verwendet, um Käse zu verfeinern.
  • EarthBound: In Summers werden die Flossen des Kraken zu Suppe verarbeitet
  • In der Fantasy-Musical-Komödie Elliot, das Schmunzelmonster hat der Quacksalber Dr. Terminus das Bestreben den Drachen Elliot zu fangen, um aus dessen Körperteilen wirksame Medizin herzustellen.
  • Harry Potter:
    • Drachenblut gilt als Heilmittel.
    • Drachenfleisch sollte hier jedoch nicht gegessen werden, da es giftig ist. Da es dennoch Gerichte aus Drachenfleisch gibt ist davon auszugehen, dass ein erfahrener Koch es essbar zubereiten kann, ähnlich wie bei Kugelfischen.
    • Laut J.K. Rowlings Homepage gibt es auch Käse aus Drachenmilch[4].
  • Monster Hunter:
    • Das Fleisch erwachsener Khezu ist, anders als das der Larven, nicht essbar. Allerdings kann aus ihrem Körper ein Extrakt gewonnen werden, welches die Wirkung von Arzneimitteln verstärkt.
    • Die Körperteile des Gobul sind größtenteils essbar. Allerdings mag sie nicht jeder.
  • Das Pokémon Schlapfel erinnert an einen Apfelkuchen und ist mit süßem Nektar bedeckt, der gerne von Kindern abgeleckt wird.
  • Think Geek verkauft neben Einhornfleisch in der Dose auch Drachenfleisch in der Dose. Dabei handelt es sich um den Kopf eines Plüsch-Drachen. Das Fleisch soll vom fiktiven Hersteller Radiant Farms kommen, dessen Farmen von Nonnen betrieben werden, welche, nachdem sie zu viele Einhörner sterben sehen mussten, auf Drachenfarmen verlegt werden, um als Drachentöter zu arbeiten.
  • Wilde Reise durch die Nacht: Auf der Insel der gepeinigten Jungfrauen aus Walter Moers' Roman werden das Fleisch und die Zungen der Drachen zu Nahrungsmitteln verarbeitet. Außerdem werden die Drachen zu Drachensaft gepresst[5].

QuellenBearbeiten

  1. Sagen.at: Die Sprache der Vögel und der Blumen
  2. Projekt Gutenberg: Geschichte der Abderiten
  3. Cressida Cowell (2010), How to speak Dragonese, Hodder Children's Books, ISBN 978-0340999097
  4. Harry Potter Lexicon: "Guide to jkrowling.com - Rumours tabloid" (englisch)
  5. Walter Moers (2001), Wilde Reise durch die Nacht, Eichboarn, ISBN 3-8218-0890-X
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