Drachen Wiki
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Heyne Gesamtausgabe

Menschen wie Götter (russisch Люди как Боги/Lyudi kak bogi) ist eine zwischen 1966 und 1977 erschienene Romantrilogie des sowjetischen Autors Sergei Snegow.

Handlung[]

Die Erkundung der Galaxis[]

(russ. Originaltitel: Галактическая разведка/Galakticheskaya razvedka) [1966]

In einer Zukunft hat sich die Menschheit zu einer einzigen großen Gesellschaft entwickelt. Das Institut für Neue Formen ist in der Lage, neue Tierarten, wenn nicht sogar Fabelwesen wie Drachen, zu erschaffen.

Eli Gamasin begibt sich als Teilnehmer einer irdischen Delegation von der Erde zu einer Konferenz der Sternenvölker auf die Ora, einem künstlichen, von den Menschen geschaffenen Planeten.

Während der Konferenz, an der neben den Menschen auch Delegationen verschiedener außerirdischer Zivilisationen teilnehmen, wird eine Nachricht empfanden. Diese stammt anscheinend von einer hoch entwickelten Zivilisation, die den Menschen sehr ähnlich sein soll. Die unbekannten Wesen werden sofort als Galakten bezeichnet und liegen im Kreig mit den grausamen Zerstörern.

Der Entschluss, ein Geschwader von Raumschiffen zu den Plejaden zu entsenden, wird gefasst. In erster Linie sollen nähere Informationen gesammelt werden. Nur wenn nötig soll man aktiv ins Kriegsgeschehen eingreifen.

Doch ein Konflikt lässt nicht lange auf sich warten...

Die Invasion im Perseus[]

(russ. Originaltitel: Вторжение в Персей/Vtorzheniye v Persey) [1968]

Der zum Admiral der Sternenflotte ernannt Eli hat das Oberkommando über das kosmische Geschwader der Menschen zum Sternenhaufen Chi Persei. Doch die Zerstörer verfolgen weiterhin eine Philosophie der Destruktivität und streben nach einer fortschreitenden Technisierung ihrer Körper. Eli erfährt schließlich von den Ramiren, einem sagenumwobenen Volk, das sich jetzt im Kern der Galaxis befinden soll...   

Der Ring der Gegenzeit[]

(russ. Originaltitel: Кольцо обратного времени/Kol'tso obratnogo vremeni) [1977]

Einige Jahrzehnte sind sind seit der ersten Expedition von Menschen, Galakten und Demiurgen zum Kern der Galaxis vergangen. Nun soll mit der neuesten Technik eine weitere Flotte von Sternenpflügen entsendet werden.

Eli wird zum wissenschaftlichen Leiter der Expedition ernannt und das Kommando übernimmt Oleg, Sohn von Elis bestem Freund André. Mit dabei ist auch der altersschwache und im Sterben liegende Drache Vagabund (ein Drache mit dem transplantierten Gehirn eines Galakten). Schon bald stößt man bei der Expedition auf die spinnenartigen Aranen, deren Welt von Zeitkrebs (einem instabilen und scheinbar zerrissenen Raum-Zeit-Kontinuum) befallen ist. Die Expedition geht weiter, doch es stellt sich heraus, dass unter den Mitgliedern ein Saboteur befindet...  

Drachen in Menschen wie Götter[]

"Lussin arbeitet im Institut für Neue Formen, dem INF. Unentwegt brüstet er sich, dass bei ihnen Neuschöpfungen kreiert würden, zu denen es die Natur selbst in einer Milliarde Jahren nicht gebracht hätte. Einige ihrer Erfindungen, die sprechenden Delfine zum Beispiel, sind ihnen tatsächlich ganz gut gelungen. Aber diesem Drachen, der wie ein Vulkan rauchte, konnte ich überhaupt nichts abgewinnen."
―Die Erkundung der Galaxis, Erster Teil: Das Schlangenmädchen von der Wega

In Sergei Snegows Buch Menschen wie Götter ist die Wissenschaft so weit gediehen, dass man praktisch fast alles machen kann. Der Unterschied von Märchen und Realität verschwindet. Es entstehen Fabelwesen wie Drachen und Pegasi, die dann zum Alltag der Menschen gehören.

Die Drachen werden in erster Linie als Reittiere gezüchtet. Sie können zwar Feuer speien, aber in ihren Lungen werden spezielle Brennstoffe synthetisiert, die den Drachen beim Zünden keinerlei Schaden zufügen.

Auf dem Dritten Planeten im Chi Persei versucht man, die Drachen und Pegasi anzusiedeln, doch die erhöhte Gravitation erschwert ihnen das Fliegen erheblich.

Als der Drache Zeus aufgrund eines Hirnschadens im Sterben liegt, wird dem Superhirn, einem künstlich am Leben erhaltenen Galaktenhirn, angeboten, einen neuen Körper zu erhalten, was dieser annimmt. Nach dem Tod des Drachen Zeus wird das Gehirn durch den Biologen Lussin erfolgreich in dessen einstigen Körper transplantiert.

Das Galaktenhirn ist in der Lage, mit dem Körper des Drachen umzugehen und kann sogar damit sprechen. In seiner Drachenform bevorzugt das einstige Superhirn im Drachen Zeus, als Vagabund bezeichnet zu werden. Vagabund genießt sein Dasein als Drache und neben dem Fliegen erfreut er sich an den Drachenweibchen.

Auszeichnung[]

Menschen wie Götter gilt heute als bedeutender Klassiker der russischen Phantastik und wurde 1984 mit dem Aelita-Preis ausgezeichnet.