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Lindwurmbräu Schöten

Das Logo der Brauerei

Die Lindwurmsage von Schöten ist eine Sage aus dem Stadteil Schöten in der Stadt Apolda in Thüringen.

HandlungBearbeiten

Einst war dort, wo heute Schöten liegt, ein Sumpf, in dem zwei Lindwürmer lebten, ein Männchen und ein Weibchen. Diese rissen das Vieh der Bauern in der Gegend, weshalb die Herren von Apolda versuchten, die Tiere zu vertreiben oder unschädlich zu machen[1].

Zu dieser Zeit wurde ein unverheiratetes Paar wegen vorehelichem Geschlechtsverkehr zum Tode verurteilt. Man gab ihnen jedoch noch eine Chance, wenn sie die Lindwürmer vertreiben könnten. Zwar traf das Los, wer sich den Drachen stellen soll, das Mädchen, doch ihr Liebhaber meldete sich freiwillig[1].

Der Junge ging in den Sumpf und fand die beiden Lindwürmer, sich mit verschlungenen Schwänzen sonnend. Er hieb beiden mit einem Streich seines Schwertes die Schwänze ab, und sie starben am Blutverlust. An der Stelle wurde ein Brunnen gebaut, auf dem die beiden Lindwürmer abgebildet sind[1].

Der Drachentöter soll nach manchen Quellen ein Knappe namens Veit aus Apolda gewesen sein. Der Name des Dorfes Schöten soll außerdem vom zu"schütten" des Sumpfes nach dem Drachenkampf kommen[2].

TriviaBearbeiten

  • Nach der Sage sind auch die ansässige Brauerei Lindwurm-Bräu und der Heimatverein Lindwurm benannt.

QuellenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Lexikus: Lindwürmer-Sage
  2. Stadt Apolda: Schöten
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