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Geister und Drachen der Chinesen tessloff cover

Geister und Drachen der Chinesen ist ein 1980 erschienener Geschichtenband von Tao Liu Sanders. Die Illustrationen stammen von Johnny Pau. Die deutsche Ausgabe erschien 1981 beim Tessloff Verlag in der Übersetzung von Waldtraud Mönnich.

Handlung Bearbeiten

Im Geschichtenband werden Mythen und Legenden aus dem alten China erzählt. Sie behandeln Götter, Helden, Drachen und Geister.

In diesem Abschnitt werden speziell die Geschichten präsentiert, die Drachen thematisieren:

Die Gaoling-Brücke Bearbeiten

In den Salzsümpfen von Youzhou befinden sich Drachenlinien, die nicht angetastet werden dürfen, da sonst ein Drache erzürnt werden könnte.

Doch ein Kaiser der Ming-Dynastie fasst den Entschluss auf eben jenem Gebiet eine neue Hauptstadt zu bauen (das heutige Peking). Der taoistische Gott Nocha unterstützt ihm in diesem Vorhaben.

Der Drache, der unter der aufgebauten Stadt lebt, wird zornig und aus Rache nimmt er in Gestalt eines alten Mannes der Stadt alles Wasser weg.

Nocha ist entschlossen den Menschen zu helfen und entsendet den Architekten Li Bowen einen Traum, damit er einen Weg findet das Wasser wieder zurück in die Stadt zu bringen.

Liu Yi und der Drachenkönig Bearbeiten

Nach einer erfolgreichen Prüfung macht sich der Student Liu Yi auf die Heimreise und stößt auf eine schöne junge Frau, die von Kummer gezeichnet ist.

Sie erzählt Liu Yi, dass sie die jüngste Tochter des Drachenkönigs des Dongting-Sees ist und gegen ihren Willen mit dem Sohn des Prinzen Jing verheiratet worden ist.

Sie bittet Liu Yi ihrem Vater eine Nachricht zu überbringen und so macht er sich auf dem Weg zum Drachenkönig.

Die Perle des Drachen Bearbeiten

In der Provinz Szechuan am Ufer des Fluss Min lebt eine Mutter und ihr Sohn in Armut.

Eines Tages entdeckt der Junge eine in einer Wiese vergrabene rosa schimmernde Perle. Diese Perle erweist sich als eine Drachenperle, die jedem Glück und Wohlstand bringen kann.

So nimmt der Junge die Perle mit nach Hause und tatsächlich bringt die Perle Fruchtbarkeit, Nahrung im Überfluss und sogar Vermehrung von Geld.

Doch der Wohlstand erweckt unter den Nachbarn Neid und Missgunst und wollen die Perle an sich reißen.

Als man dem Jungen die Perle gewaltsam entreißen möchte steckt sich der Junge die Perle in den Mund, was sich als fataler Fehler erweist.

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