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Der Drache vom Wurmberg soll einst im 176m hohen Wurmberg in Freckenfeld in Rheinland-Pfalz gelebt haben.

SageBearbeiten

Der Drache soll in einer Höhle im Wurmberg gelebt haben. Von dieser aus kroch er jeden Tag zum Otterbach um zu trinken.

Seine Höhle beleuchtete der Drache mit Kienspänen, die ihm von den Bewohnern der Ortschaft Schaidt gebracht wurden. Dies brachte ihnen den Namen "Kieholzknorze" ein. Außerdem musste ihm immer an der Martini-Kirchweihe ein Ohm (ein altes Flüssigkeitsmaß) Oberlinwein dargebracht werden. Wenn er betrunken war, spieh der Drache wütend Feuer.

Im Gegenzug durften die Schaidter auf dem Wurmberg Wein anbauen.

Als die Maximiliansbahn gebaut wurde, ließ man ein Eisenbahnloch, um den Weg des Drachen zum Bach nicht zu stören.

Da allerdings beim Menschen ähnliche Symptome wie beim Drachen auftraten, wenn er den Wein trank, wurde der Oberlinwein eines Tages verboten. Seitdem hat niemand mehr den Drachen gesehen.

QuelleBearbeiten

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