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Der Drache im Schwändital ist eine Drachensage aus Näfels im Kanton Glarus.

SageBearbeiten

Der Sage nach lebte im Schwändital nahe Näfels einst ein Feuerspeiender Drache, der die Bergleute, Bauern und Hirten in Angst und Schrecken versetzte. Selbst die Jäger trauten sich nicht mehr ins Schwändital. Deshalb wurde ein hoher Preis auf den Kopf des Drachen ausgesetzt. Jedoch traute sich weiterhin niemand, dem Untier entgegenzutreten.

Eines Tages hörte ein Ritter, der sein Ansehen verloren hatte, von dem Drachen. Er beschloss, seine Ehre wiederherzustellen, indem er den Drachen tötet. Dazu ging er mit einem Schwert und einem von Dornen umwickelten Stock ins Schwändital.

Als er dem Drachen gegenüberstand, rammte er ihm den Dornenstock in den Schlund. Vor Schmerzen wand sich der Drache am Boden, wodurch der Ritter ihm den Kopf abhacken konnte. Seine Ehre gewann er so zurück, doch er verlor selbst sein Leben, als er einen Tropfen des giftigen Drachenblutes berührte.

Der Sage nach soll dem Ritter ein Gedenkstein gesetzt worden sein. Dieser ist heute aber nicht mehr zu sehen.

QuelleBearbeiten

  • Kaspar Freuler, Hans Thürer (1968), Glarner Sagen, Baeschlin Verlag (1979), ISBN 978-3855461028
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