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Der Clan der Klauen

Der Clan der Klauen (orig. Tooth and Claw) ist ein 2003 erschienener Fantasyroman von Jo Walton. Die deutsche Ausgabe erschien 2005 im Piper Verlag.

Handlung Bearbeiten

In einer fremden Welt, die dem Viktorianischen Zeitalter ähnelt, in der nur Drachen leben:

Der Drache Bon Agornin liegt auf dem Sterbebett und seine Familie ist versammelt. Agornin hat in seinem Testament festgesetzt, dass seine Nachkommen zu gleichen Teilen sein Vermögen erhalten soll. Das Vermögen ist sein eigener Leichnam, denn das gegenseitige Fressen verschafft Drachen Kraft und Wachstum in der Gesellschaft.

Unter den Angehörigen befindet sich auch der machtgierige Daverak, der nur entfernt mit Agornin verwandt ist, und als Agornin stirbt schert er sich um das Testament und beißt den größten Teil der Leiche für sich allein ab.

Während die Angehörigen bereit sind dieses Unrecht hinzunehmen wagt es Agornins Sohn Daverak vor Gericht zu zerren, womit er nicht nur sein gesamtes Vermögen, sondern auch sein Leben auf dem Spiel setzt.

Avans Schwester Selendra hat man währenddessen einen unverschämten Heiratsantrag gemacht. Selendra und ihre Schwester Haner schwören sich kein Männchen zu heiraten, mit dem die andere nicht auch einverstanden ist. Selendra wird zu den adligen Benandis geschickt und Haner zu den Daveraks.

Bei den Benandis angekommen wird Selendra mit dem Oberhaupt Sher konfrontiert, der an ihr Interesse findet, was seine Mutter nicht gutheißt, da sie findet, dass Selendra vom geringerem Stand sei und keine angemessene Mitgift besitzt.

Auszeichnungen Bearbeiten

2004 wurde der Roman mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet.

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