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Chonosuke Okamura
Chonosuke Okamura (jap. 岡村 長之助) war ein japanischer Paläontologe, der in den 70er und 80er Jahren aktiv war. Unter seinen pseudowissenschaftlichen Entdeckungen waren auch zwei Drachenarten, die er Fightingdraconus miniorientalis und Twistdraconus miniorientalis nannte.

Okamura untersuchte Gesteinsschichten aus dem Silur-Zeitalter vor über 400 Mio. Jahren, in denen er urzeitliche Miniaturformen moderner Wirbeltiere glaubte entdeckt zu haben. Unter seinen Funden waren neben Menschen (Homo sapiens miniorientalis) und Hunden (Canis familiaris miniorientalis) auch die oben genantnen Drachen. Alle von Okamura entdeckten Arten hatten Größen von unter einem Zentimenter, unterscheiden sich laut ihm jedoch sonst nicht von den modernen Formen[1][2].

Okamura Drache

Angeblich ein Foto eines Menschen und vieler kleiner Drachen

Okamura beschreibt diverse Fossilien von Drachen, die zum Teil gegen die winzigen Menschen kämpfen oder von diesen Opfer dargebracht bekommen, aber auch eine Frau, die einen Drachen reitet[3]. Okamura veröffentlichte auch ein Foto eines Drachen, der gerade einen Menschen verdaut[4]

Veröffentlicht wurden Okamuras Funde in einer Reihe von Arbeiten unter dem Titel Original Report of the Okamura Fossil Laboratory. Tatsächlich handelt es sich bei seinen Funden vermutlich um eine Paraidolie. Dies ist das Phänomen, in Dingen und Mustern vertraute Bilder wie Gesichter oder Tiere zu sehen. Für seine "Forschungen" erhielt Okamura 1996 den Ig-Nobelpreis[5].

QuellenBearbeiten

  1. Scienceblogs: Die Geschichte von Homo sapiens miniorientales
  2. Paleonet: Re: Okamura source
  3. Earle E. Spamer, The Okamura Fossil Laboratory in Annals of Improbable Research Vol. I, No.4 July/August 1995, Academy of Natural Sciences, Philadelphia, Pennsylvania
  4. Neatorama: Chonosuke Okamura, Visionary
  5. The Guardian: Tiny tall tales
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