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Bowen
"Ein Ritter gelobt die ewige Tapferkeit, sein Herz kennt nur die Tugend, sein Schwert verteidigt die Hilflosen, Seine Macht unterstützt die Schwachen, sein Mund spricht nur die Wahrheit. Sein Zorn zerschlägt die Bösen!"
―Bowen sagt den alten Schwur auf.

Sir Bowen ist ein Ritter und der Hauptcharakter des Fantasy-Films Dragonheart. Er wird von Dennis Quaid dargestellt.

AllgemeinesBearbeiten

Sir Bowen war ein Ritter des alten Kodex und lebte sehr lange danach. Er tratt in die Dienste eines tyranischen Königs in der Hoffnung dessen Sohn Prinz Einen auf den Pfad der alten Werte und des alten Schwurs zu führen damit aus diesen ein noch größerer König wird.

Als der König in einer Schlacht getötet wird und Einen verletzt wurde, sah Bowen zu wie die Königin einen namenlosen Drachen (Draco) um Hilfe bat und den Prinzen ein Teil seines Drachenherzes abgab. Der Prinz erholte sich zwar und wurde König wurde aber Tyrannischer als sein Vater. Im blinden Zorn schwor sich Bowen den Drachen der für Einens Verwandlung verantworlich ist zu suchen und niederzustrecken und wenn er dafür alle anderen Drachen töten müsste.

Jahre später traff er schließlich auf den letzten Drachen. Der Drache erweist sich selbst für den mittlerweile als Drachentöter erprobten Bowen als ebenbürtiger Gegner. Es kommt zu einem Patt, als Bowen – gefangen im Maul des Drachen – sein Schwert so positioniert, dass der Drache beim Zubeißen auch sich selbst töten würde. Nach einem langen Gespräch, in dem sich herausstellt, dass es sich um den letzten lebenden Drachen handelt, einigen sich Bowen und der Drache auf eine Alternative zum gegenseitigen Töten und arbeiten zusammen. Draco und Bowen schließen ein Zweckbündnis: Bowen „besiegt“ den Drachen in Schaukämpfen und kassiert die Prämie für den „getöteten“ Drachen vom Volk bzw. dessen Lehnsherrn.

Bowen und Draco

Eine Außergewöhnliche Freundschaft.

Außerdem erhält der Drache, dessen wahrer Namen von keinem Menschen ausgesprochen werden kann, von Bowen den Namen „Draco“ nach dem lateinischen Namen des Sternbilds Drache.

Nach einem misslungenen Schaukampf fliegt Draco mit Bowen, Kara und dem während des Schaukampfes dazukommenden Gilbert nach Avalon. Im Regen hört Bowen König Artus’ Stimme den alten Schwur rezitieren, und ihm werden seine alten Ideale wieder bewusst. Draco gibt sich als der Drache zu erkennen, der Einons Leben rettete. Sein Motiv war es, das Versprechen der Drachen, sich um die Menschen zu kümmern, zu erneuern, um damit wieder ein Bund zwischen den Menschen und den Drachen herzustellen und durch diese gute Tat nach seinem Tod in das Sternbild des Drachen zu gelangen, dessen Sterne die Seelen gestorbener Drachen sind. Wegen Einons Bösartigkeit ist ihm dies jedoch nun verwehrt. Nachdem er den Schwur an Artus’ Grab wiederholt hat, ist Bowen nun bereit, gegen Einon in den Krieg zu ziehen

m folgenden Konflikt schaffen es die Rebellen, Einon tödlich zu treffen, dieser lebt jedoch weiter, wohingegen Draco schwer verwundet vom Himmel fällt und in Gefangenschaft gerät. Einon begreift, dass sein Leben mit dem des Drachen zusammenhängt, und lässt diesen in Gefangenschaft bewachen und am Leben erhalten, um so unsterblich zu sein. Bowen gelingt es im Showdown Einon zu besiegen, jedoch kann er ihn nicht töten, solange Draco lebt. Königin Aislinn wird bei dem Versuch, den Drachen zu töten, von Einon ertappt und ermordet. Infolgedessen versucht Draco, Bowen (als einzig Anwesenden) zu überreden, ihn zu töten, sodass damit auch Einon und das Böse in ihm sterben kann. Der Ritter weigert sich jedoch bis zum letzten Augenblick, seinen Freund zu töten; erst im letzten Augenblick stößt Bowen zu.

Ein Jahr vor seinem Tod fand Bowen in Dracos Höhle zu seiner Überraschung ein Drachenei. Um es zu schützen bringt er es in ein Kloster wo sein Freund Bruder Gilbert lebte und die Mönche waren bereit auf den Drachen der daraus schlüpfen wurde aufzupassen. (siehe: Dragonheart – Ein neuer Anfang)

ZitateBearbeiten

  • Bowen: Was ist daran heldenhaft verzweifelte Menschen zu besiegen?
    Brok: Das ist verräterischer Abschaum! Der König hat es befohlen! Ihr könnt auch mitkommen, Kindermädchen.
  • Prinz Einon [sieht sich das Massaker im Dorf an]: Ich wünschte, wir wären da unten.
    Bowen: Das solltet ihr euch nicht wünschen.
    Prinz Einon: Doch das tue ich! Ich würde euch gerne kämpfen sehen. Euer Schwert wäre das ruhmreichste in dieser Schlacht.
    Bowen: Ein Schwert wurde nicht geschmiedet um eures Vaters Gemetzel zu dienen.
    Prinz Einon: Er ist mein Vater, Bowen. Und er ist der König.
    Bowen: Ja, aber wenn ihr König seid, denkt immer an den Unterschied zwischen Kampf und Gemetzel. Und vergesst niemals den alten Schwur. Dann werdet ihr zu einem noch größeren König heranwachsen als euer Vater.
    Prinz Einon: Ich verspreche es, Bowen. Ich werde größer sein.
  • Bowen: Wo ist euer Pfad der Tugend geblieben? Ihr wurdet verhext! Seht euch das an! [zeigt auf den Steinbruch] Das ist Wahnsinn! Denkt an den alten Schwur!
    König Einon: Der König steht über dem Schwur!
    Bowen: Niemand steht über dem alten Schwur! Besonders der König nicht.
  • Bowen: Eure Dankbarkeit könnt ihr behalten, ich nehme nur das Gold.
    Felton: Gold, Ritter?
    Bowen: Wir trafen eine Abmachung, oder? Ein erlegter Drachen für einen Sack voll Gold.
    Bruder Gilbert: Eure Ehre hat einen Preis, edler Ritter?
    Bowen: Sie hat Kosten. Ehre füllt weder meinen Magen noch beschlägt sie mein Pferd.
  • Draco: Aber wenn ihr siegt, werdet ihr arbeitslos sein.
    Bowen: Ich werde nicht ruhen bis ich den letzten von euch getötet habe.
    Draco: ICH BIN DER LETZE VON UNS!
  • Draco: Wer ist das Mädchen?
    Bowen: Eine Plage, befreit uns von ihr.
    Draco: Wieso?
    Bowen: Sie wollen euch mit einem Opfer besänftigen.
    Draco: Von wem werden sie wohl diese glänzende Idee haben?
    Bowen: Unwichtig, werdet sie einfach los.
    Draco: Wie?
    Bowen: Fresst sie.
    Draco: Oh bitte, wuäh!
    Bowen: Auf einmal zimperlich? Ihr habt Sir Eglamour gefressen, Heuchler.
    Draco: Ich habe sie immer nur aus Notwehr gekaut. Aber nie runtergeschluckt.
  • König Einon: Euer Ende naht, Bowen! Ihr seid der traurige Rest toter Welten und toter Bekenntnisse.
    Bowen: Nein! Es waren auch eure Bekenntnisse.
    König Einon: Niemals! Das waren sie niemals!
    Bowen: Ihr tatet den Schwur! Eure Worte kamen aus dem Herzen.
    König Einon: Ich würgte sie hinaus, weil ich sie nicht vertragen konnte. Nur weil ich wusste, dass ihr sie hören wolltet.
  • Bowen: Mein ganzes Leben habe ich davon geträumt edlen Königen zu dienen, noble Ideale. Träume sind hartnäckig. Man hält noch an sie fest, obwohl sie schon längst zu Staub zerfallen sind. Ich werde nie wieder so naiv sein.
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